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Zukunft säen – Landwirtschaft zum Anfassen

Wie entstehen eigentlich unsere Lebensmittel? Das erfahren Kinder durch das Projekt „Zukunft säen – Landwirtschaft zum Anfassen“ ganz anschaulich – zum Beispiel auf dem Bio-Bauernhof.

Drei kleine Kinder füttern im Kuhstall eine rotbraune Kuh.
© Oekomarkt e.V.

Woher kommen eigentlich Pommes Frites? Na klar, aus der Kartoffel. Beim Projekt „Zukunft säen – Landwirtschaft zum Anfassen“ begeben sich Kinder auf die Suche nach dem Ursprung unserer Lebensmittel und lernen dabei vieles über Tierhaltung, Umweltschutz und gesunde Ernährung.

Landwirtschaft zum Anfassen

Ein Besuch auf dem Bio-Bauernhof ist für Kinder nicht nur ein toller Ausflug, bei dem sie niedliche Tiere treffen, sondern auch eine ideale Möglichkeit, etwas über nachhaltige Landwirtschaft zu lernen. Gemeinsam mit Kitas und Schulen organisieren die Projektverantwortlichen des Projekts „Zukunft säen – Landwirtschaft zum Anfassen“ Lernveranstaltungen rund um Themen wie Fleischkonsum, Bienen, Ernährung und Landwirtschaft oder Berufe in der Bio-Branche. Auf den teilnehmenden Bio-Höfen können die Kinder selbst Tiere füttern, landwirtschaftliche Maschinen kennenlernen, Pflanzen untersuchen und probieren.

Abwechslungsreiche Projektmaterialien

Lehrpersonal und Erzieher:innen können die Veranstaltungen direkt bei Ökomarkt e. V. anfragen und werden bei der inhaltlichen Ausgestaltung unterstützt. Sie erhalten außerdem Materialien und Fortbildungen, damit sie das Projekt ideal begleiten können. Zusätzlich zu den Veranstaltungen vor Ort gibt es auch für den Klassenraum passende Lehrmittel: Sie können zum Beispiel die hölzerne Melkkuh Frieda ausleihen oder Aktionskisten zu Themen wie „Hühner“ oder „Getreide“ anfordern. Für komplexere Themen oder wenn einfach ein bisschen mehr Unterstützung gewünscht ist, kommt das Team vom Ökomarkt e. V. auch direkt für eine Unterrichtseinheit in die Klassen.

Den Wert von Lebensmitteln verstehen

Ziel des Projekts ist es nicht nur, Kindern die Herkunft und Herstellung alltäglicher Lebensmittel zu zeigen, sondern auch den Wert dieser Lebensmittel zu vermitteln. Die Teilnehmer:innen können genau sehen, wie sich zum Beispiel die Haltung von Kühen oder Ziegen auf die Käsequalität auswirkt und wie viel Arbeit und Ressourcen in die Herstellung von Lebensmitteln fließen – und dadurch auch ihr eigenes Konsumverhalten reflektieren. Am Band bei der Verarbeitung, im Hofladen und im Handel bei der Vermarktung lernen die Kinder zudem, welchen Weg unsere Lebensmittel gehen, bevor sie in unserem Einkaufskorb landen und wieso eine Gurke eigentlich so viel kostet, wie sie kostet.

Außerschulische Lernorte

Viel spannender, als im Klassenzimmer Geschichten über Milchtierhaltung zu lauschen, ist es doch, auf einem Bauernhof selbst zu sehen, wie Kühe gehalten werden, was sie fressen und wie sie gemolken werden. Deshalb erleben Kinder an außerschulischen Lernorten wie Biohöfen ganz anschaulich und interaktiv, wie landwirtschaftliche Produkte erzeugt, verarbeitet und verkauft werden – natürlich altersgerecht aufbereitet. In Hamburg und Umgebung sind zum Beispiel das Gut Wulksfelde, der Hof Eggers oder der Obsthof Quast dabei – aber auch viele andere Orte wie Gärtnereien,

„Zukunft säen – Das Projekt“

Das Projekt „Zukunft säen – Landwirtschaft zum Anfassen“ wird gefördert unter anderem durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL) und die Hamburger Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA). Durchgeführt wird es vom Ökomarkt e.V. und der Hamburger Klimaschutzstiftung mit Unterstützung der Ackerhelden.

Weitere Informationen:
Infos und Anmeldung zum Projekt „Zukunft säen – Landwirtschaft zum Anfassen